Von der Abfallaufbereitungsanlage zur Smart Factory

Wertstoffströme optimieren und damit die Kreislaufwirtschaft in ihrer Effizienz zu erhöhen gelingt durch den weiter fortschreitenden Einzug der Digitalisierung in die Technologie und führt zur Abfallwirtschaft 4.0. Jetzt zur IFAT (4.-6. Mai) kann man diese Entwicklung bereits in Realität sehen und begreifen. Dies zeigt sich in den Bereichen Logistik, Kommunikation und letztlich in den Produktionsprozessen.
Ressourcenschonende Gewinnung von Energie
Lindner Recyclingtech setzt deshalb auf intelligente Systemlösungen für die Verarbeitung von Müll zu Wertstoffen und die Produktion von hochwertigen Ersatzbrennstoffen. Dazu Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth, Leiter des Produktmanagements bei Lindner: „Wir waren schon immer einer der Pioniere der Branche, weshalb die mechanischen Komponenten unserer Anlagen bereits sehr ausgereift sind. Digitalisierung und der Einsatz von smarter Technologie ist nun die nächste Evolutionsstufe. Das Thema Industrie 4.0 hat eine industrielle Revolution ausgelöst, die in Zukunft auch die Abfallbranche stark verändern wird. Unsere Kunden arbeiten mit wertvollen Rohstoffen. Diese gilt es mit maximaler Produktivität zu neuen Produkten erster Güte zu verarbeiten – sei es der ideale Brennstoff für die ressourcenschonende Gewinnung von Energie oder das Ausgangsmaterial für hochwertige Produkte aus recyceltem Material.“
Clevere Nutzung von Daten
Dieser Prämisse folgend, zeigt Lindner zur IFAT 2020 in München neben der neuesten Generation des hocheffizienten Vorzerkleinerers Atlas, intelligente Systemlösungen, die durch digitale Technologie und der Vernetzung von unterschiedlichen Systemkomponenten die Abfallaufbereitungsanlage zur Smart Factory
machen. „Wenn wir uns die Anforderungen und gesetzlichen Vorgaben ansehen, die in Zukunft an die Rohstoffwirtschaft gestellt werden, ist eine möglichst effiziente Steigerung der Produktqualität von Brennstoffen oder Rezyklaten der einzige Weg, um in Zukunft noch gewinnbringend arbeiten zu können. Dazu ist einerseits eine digitale Transformation nötig, andererseits müssen wir auch die mechanischen Komponenten dahingehend optimieren. Beispielsweise ist hier die Vorzerkleinerung oder besser gesagt die optimale Vorbereitung des angelieferten Mülls für nachfolgende Aggregate essentiell“, erläutert Scheiflinger-Ehrenwerth und führt weiter aus: „Denkt man an Robotersortierung, Tracer-Detektion oder eine Online-Qualitätssicherung, spielt neben der optimalen Korngröße auch die richtige Anlagendosierung eine wesentliche Rolle. Dazu ist es unerlässlich, dass die einzelnen Aggregate miteinander kommunizieren. Im Zusammenspiel mit der cleveren Nutzung von Daten lässt sich einfach das Meiste aus dem Müll holen. Aber dazu mehr auf der IFAT am Lindner Stand.“
Sie finden die Firma Lindner auf der IFAT 2020 in Halle B6 am Stand 251/350.

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