BASF fördert Kreislaufwirtschaft für selbstklebende Etiketten

Die BASF ist Gründungsmitglied von CELAB einem neuen, branchenübergreifendes Konsortium zur Förderung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei Haftklebeetiketten. Verschiedene Arbeitsgruppen arbeiten an Lösungen, um Umweltbelastungen durch die Etikettenindustrie zu verringern

BASF ist Gründungsmitglied eines neuen globalen Netzwerks, das sich dem Aufbau einer Kreislaufwirtschaft in der Haftklebeetikettenindustrie widmet. CELAB (Toward a Circular Economy for Labels) ist ein branchenübergreifender Zusammenschluss von Unternehmen, die auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette in der Haftklebeetikettenindustrie tätig sind. Die Organisation fördert Nachhaltigkeit, indem sie zur Zusammenarbeit anregt, regionale Initiativen ins Leben ruft und hilft, bestmögliche Recycling-Methoden zu entwickeln.

Als weltweit agierendes Konsortium mit regionalen Organisationen in Europa und Nordamerika konzentriert sich CELAB derzeit auf den Ausbau des Recyclings von Matrix- und Release-Liner-Abfall. Seit seiner Gründung im Jahr 2020 haben bereits eine Reihe von Arbeitsgruppen ihre Arbeit aufgenommen. Zu ihren Themen zählen die Analyse technischer Fragen, die Förderung der Nutzung und Umsetzung von Recyclingnetzwerken, die Interaktion mit staatlichen Aufsichtsbehörden und die Veröffentlichung relevanter Informationen.

Auswirkungen auf die Umwelt minimieren

Die Ziele von CELAB für eine Kreislaufwirtschaft stimmen mit dem Ansatz von BASF überein: recycelte und erneuerbare Rohstoffe wiederverwenden, die Lebensdauer hergestellter Materialien verlängern, neue Geschäftsmodelle entwickeln und die gesamte Wertschöpfungskette dabei unterstützen, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

„BASF ist Vorreiter nachhaltiger Lösungen“, sagt Uwe Düsterwald, Project Manager Sustainability in Adhesives. „Und das findet nicht nur in unseren Köpfen statt, sondern wird auch durch eine Reihe konkreter, langfristiger Nachhaltigkeitsziele untermauert. Wir haben uns aus voller Überzeugung entschieden, ein Teil von CELAB zu sein, um mit unseren Technologien und Innovationen einen entscheidenden Beitrag zu leisten. Unser Engagement in diesem Netzwerk sehen wir als wichtigen Schritt, um ein relevantes Problem in der Wertschöpfungskette anzugehen. Davon können unsere Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zum Endverbraucher profitieren.“

BASF nimmt als Gründungsmitglied von CELAB seine Aufgabe sehr ernst, ist im Lenkungsausschuss der Organisation vertreten und arbeitet gemeinsam mit anderen Branchenmitgliedern an Projekten für Europa und Nordamerika. Unternehmen aller Größenordnungen mit sowohl globaler als auch regionaler Marktpräsenz und Vertreter jeder Stufe der Wertschöpfungskette sind bereits Mitglieder von CELAB.

„Im CELAB North American Forum treibt BASF gemeinsam mit regionalen und globalen Kunden und anderen Interessengruppen die Kreislaufwirtschaft voran,“ sagt Sujith Chacko, Technical Team Leader for Adhesives. „Als einer der wichtigsten Klebstofflieferanten für den nordamerikanischen und globalen Markt setzt sich BASF im Einklang mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie dafür ein, die verschiedenen Recycling-Ströme für die Etikettenindustrie zu untersuchen und Wege zur Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.“

Bild oben: BASF will maßgeblich am Aufbau eines Rohstoffkreislaufs für Labels mitwirken. Grafik: Pixabay/Elionas