Borealis entwickelt Lösungen für eine Kunststoff-Kreislaufwirtschaft

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und Borealis haben eine Finanzierungsvereinbarung für ein Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprogramm abgeschlossen, mit dem das österreichische Unternehmen Kunststoff-Lösungen für die Kreislaufwirtschaft entwickeln will. Das mehrjährige Programm, das von der EIB mit einem Darlehen über 250 Mio EUR unterstützt wird, entspricht ihrem Ziel, Innovation, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu fördern.

Mit dem Darlehen will das Unternehmen in seinen Innovationszentren in Österreich, Schweden und Finnland die Entwicklung neuartiger, kreislauffähiger Polyolefinprodukte intensivieren. Borealis stellt Polyolefine für unterschiedlichste Anwendungen in den Bereichen Konsumgüter, Verpackungen, Stromübertragungskabel sowie Industrie- und Baumaterialien her.

Als führender Anbieter innovativer Polyolefin-Lösungen will Borealis sein Kerngeschäft auf die Kreislaufwirtschaft umstellen. Dieser Umstieg gehört zu den drei wichtigsten Dimensionen der Konzernstrategie 2035, die Borealis dieses Jahr angekündigt hat. Eigenen Angabne zufolge ist das Unternehmen bei den Bemühungen um die schnellere Umstellung auf eine kreislauforientierte Kunststoffwirtschaft branchenführend. Die unternehmenseigenen Technologien Borstar®, Borlink™ und Borceed™ wurden kürzlich durch Borcycle™, eine kontinuierlich weiterentwickelte Technologie für die Herstellung hochwertiger recycelter Polyolefine (rPO) und durch The Bornewables, ein Portfolio von kreislauforientierten Polyolefinen aus erneuerbaren Rohstoffen, die vollständig aus Reststoff– und Abfallströmen gewonnen werden, ergänzt.

Gemeinsam mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette hat Borealis bereits in den vergangenen Jahren begonnen, innovative, wertschöpfende KreislaufLösungen für zahlreiche Branchen zu entwickeln und einzuführen. Die Produkte kommen unter anderem in der Energie- und Automobilbranche sowie bei Verbraucherverpackungen zum Einsatz. Borealis will außerdem noch mehr recycelte Kunststoffe in seine Produkte integrieren.

Borealis will seine Bemühungen um die Kreislaufwirtschaft weiter verstärken. Im Bild eine Mitarbeitern an einer Compoundierlinie am Standort Linz. Foto: Borealis