Umicore stellt ambitionierte Nachhaltigkeitsziele vor

Die Nachhaltigkeitsstrategie des Materialtechnologie- und Recyclingkonzerns Umicore baut auf der langjährigen führenden Position des Unternehmens in den Bereichen Materialien für saubere Mobilität und Recycling auf. Unter dem Motto „Let’s go for Zero“ unterstreicht Umicore seinen Anspruch, technologisches Know-how, wissenschaftliche Kompetenz und unternehmerische Reichweite so einzusetzen, dass das Unternehmen zum Branchenführer für Nachhaltigkeit wird. Dazu gehören auch ehrgeizige Ziele hinsichtlich des Einflusses Umicores auf Umwelt und Gesellschaft insgesamt. Bis 2035 will man komplett CO2-neutral sein.

Die Vision und das Unternehmensziel Umicores basieren auf dem Leitgedanken „Materials for a better life“ – dies geht über die Minimierung der Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf die Umwelt weit hinaus. Durch die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die den Übergang zu umweltfreundlicherer Mobilität und einer Kreislaufwirtschaft ermöglichen, schafft Umicore für die Gesellschaft einen nachhaltigen Mehrwert. Auf Grundlage eines kontinuierlichen Dialogs und Engagements im Kontakt mit verschiedenen Akteuren hat Umicore eine klare Strategie entwickelt, um deren Erwartungen zu erfüllen und den Klimawandel mit ambitioniertem Tempo zu meistern.

Netto-Null-Emissionen von Treibhausgasen (THG) bis 2035

Umicore setzt sich das Ziel, seine Scope-1- und Scope-2-THG-Emissionen bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu gestalten. Sinnvolle Zwischenziele sind dabei, THG-Emissionen bereits bis 2025 um 20 Prozent und bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren[1]. Dieses ehrgeizige Ziel setzt neue Maßstäbe für die Industrie und bekräftigt die Vorreiterrolle Umicores beim Thema Nachhaltigkeit in seiner Branche. Dieses Ziel soll hauptsächlich durch Prozessinnovationen erreicht werden, durch die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, strategische Kooperationen bei wichtigen technischen Entwicklungen und weitere Verbesserungen der Energieeffizienz. Ferner verpflichtet sich Umicore dazu, dass sein künftiges Wachstum – ob aus eigenen Ressourcen oder durch Fusionen und Übernahmen – vollständig klimaneutral sein wird.

Minimierung der Umweltauswirkungen

Zusätzlich zum Netto-Null-THG-Emissionsziel des Unternehmens bis 2035 wird Umicore alle Emissionen weiter minimieren und baut damit kontinuierlich auf den erheblichen Emissionsreduzierungen, die im Rahmen der Strategie „Horizon 2020“ (von 2015 bis 2020) bereits erreicht wurden, auf. Darüber hinaus verfolgt Umicore das Ziel, diffuse Metallemissionen bis 2025 gegenüber 2020 um 25 Prozent zu reduzieren.

Null schädliche Konsequenzen

Umicore ist weiterhin bestrebt, ein ansprechendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen rund um den Globus. Die Etablierung und Förderung einer weltweiten, fürsorglichen Sicherheitskultur ist die sinnvollste Art, für Gesundheit und Sicherheit aller Mitarbeiter*innen weltweit zu sorgen. Außerdem werden weitere Anstrengungen unternommen, um arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken zu beseitigen. Ziel davon ist es, in der Branche führend zu sein, indem freiwillige, wissenschaftlich begründete Zielvorgaben für die potenziell gefährliche Exposition gegenüber Metallen festgelegt werden, die strenger sind als die gesetzlichen Anforderungen, sofern diese bestehen.

Umicore setzt sein Engagement für nachhaltig und ethisch beschaffte Materialien fort. Als Vorreiter mit langer Erfolgsbilanz beim Schutz von Menschenrechten in der Lieferkette wird Umicore sich weiterhin auf seinen Leitgedanken und seine Sorgfaltspflicht bei der Beschaffung wichtiger Rohstoffe stützen.

Null Ungleichheit

Umicore ist davon überzeugt, dass Gedanken- und Meinungsvielfalt zu mehr Innovationen führt, was letztendlich der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens zugutekommt. Der Konzern ist daher bestrebt, Diversität und Inklusion weiter voranzubringen. Dazu möchte Umicore eine breitere kulturelle Repräsentation in seinen Managementteams und eine Erhöhung des Frauenanteils im Management erreichen. So sollen möglichst bald Geschlechterparität und ein Anteil von mindestens 35 Prozent weiblicher Führungskräfte bis zum Jahr 2030 erzielt werden.

Vorbildliche Unternehmensführung

Eine vorbildliche Unternehmensführung wird die ESG[2]-Ambitionen von Umicore weiter unterstützen. Dies soll durch einen speziellen, disziplinübergreifenden ESG-Ausschuss ermöglicht werden, der als beratendes Gremium dient und von der Geschäftsleitung einberufen wird. Ab dem nächsten Berichtszyklus wird Umicore die Offenlegung der Umweltauswirkungen seiner Geschäftstätigkeit intensivieren und beabsichtigt zudem, klimabezogene Risiken und Chancen in seine strategischen Prozesse einzubeziehen. Außerdem verpflichtet sich Umicore, im Jahr 2022 Ambitionen und Ziele hinsichtlich des Wasserverbrauchs und der Verringerung von Scope-3-Emissionen festzulegen.

1 Verglichen mit dem Stand von 792 Kilotonnen CO2e für Scope 1 und 2 zusammen im Jahr 2019

2 Environment Social Governance = Umwelt, Soziales und Unternehmensführung

Bild oben: Umicore hat sich ambitionierte Nachhaltigjkeitsziele gesetzt. Foto: Pixabay/jplenio